Gemeinsam. Digital. Vor Ort.
Gruppen, Vereine und soziale Initiativen, die sich kennen, können sich mehr teilen als guten Willen — auch eine gemeinsame digitale Infrastruktur, die keine Gruppe allein stemmen müsste.
Aus persönlicher christlich-sozialer Überzeugung gestartet: Wer Verantwortung füreinander übernimmt, braucht Werkzeuge, die dazu passen — verlässlich, transparent, ohne Abhängigkeit von einem Anbieter.
Drei Perspektiven — ein Modell
Collaboratio richtet sich an alle, die Ehrenamtliche begleiten, fördern oder selbst sind — und nach einer Lösung suchen, die wächst, ohne abhängig zu machen.
Luft für das Wesentliche
Ehrenamtliche brauchen Werkzeuge — aber keine IT-Abteilung. Collaboratio stellt die Infrastruktur bereit und begleitet den Aufbau, ohne dass ein Träger dauerhaft Betreiber sein muss. Konfessionsneutral, offen, kein Lock-in.
Eigene Strukturen — gemeinsam getragen
Ihr kennt euch bereits. Collaboratio gibt euch den digitalen Raum dazu: Dateien, Absprachen, Kalender, Forum — alles unter einem gemeinsamen Dach, aber in eurem eigenen Bereich. Ihr bleibt Herr eurer Daten.
Nicht mehr Arbeit — sondern Überblick
Collaboratio soll nicht mehr Aufwand erzeugen. Engagierte können sich selbst organisieren; Hauptamtliche behalten Orientierung und Ansprechbarkeit dort, wo es zu ihrer Verantwortung gehört.
Ein gemeinsamer Rahmen — regionale Souveränität
Unter dem Dach von collaboratio.eu gehören drei Bausteine zusammen: eine zentrale Werkstatt, ein Forum für Austausch und regionale Nextcloud-Räume, in denen die eigentliche Zusammenarbeit stattfindet. Jede Region bleibt dabei souverän.
Regionen können in den Eigenbetrieb übergehen oder weiterhin durch Collaboratio betrieben werden — in beiden Fällen bleibt die Verbindung zur Gemeinschaft erhalten.
Nachhaltig, weil ehrenamtlich getragen
Collaboratio skaliert nicht durch Zentralisierung, sondern durch Weitergabe. Nach einer Anlaufphase übernehmen Ehrenamtliche das Ruder — das ist kein Notbehelf, sondern das Designprinzip.
Was jede Region bekommt
- Eine eigene Nextcloud-Instanz mit Dateien, Kalendern, Notizen und gemeinsamen Projekträumen.
- Zugang zum Forum und zur Commons-Seite mit Materialien und gegenseitiger Unterstützung.
- Begleitung beim Aufbau — persönlich, nicht anonym.
- Einen klar definierten Lifecycle: von der Einführung bis zur möglichen Eigenständigkeit.
Was das Modell trägt
- Serverkosten sind minimal — der eigentliche Beitrag ist Engagement, das ohnehin vorhanden ist.
- Keine Abhängigkeit von einem Plattformanbieter — Open Source, auf europäischer Infrastruktur (Hetzner), übertragbar in regionale Trägerschaft.
- Regionale Verantwortung bleibt lokal: kein anonymes Cloud-Produkt, sondern ein Raum mit Gesicht.
- Gruppen verschiedener Herkunft — Vereine, Kirchengemeinden, Sozialstationen — teilen die Infrastruktur und bleiben dennoch eigenständig.
Ein Gespräch beginnen
Collaboratio ist keine Plattform, die man einfach bucht. Es beginnt mit einem persönlichen Gespräch — über eure Situation, eure Gruppen, euren Raum.
Wenn ihr Träger, Initiative oder Gruppe seid und überlegt, wie digitale Zusammenarbeit bei euch aussehen könnte: meldet euch.